Erste Hilfe
1. Impfung Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Zwingerhusten 7. bis 8. Woche, danach jährlich bzw. 2-jährlich Tollwut Ab 12. Woche, 4 Wochen später 2. Impfung, danach jährlich Borreliose Ab 12. Woche, 4 Wochen später 2. Impfung, danach jährlichZwingerhusten: Gegen Zwingerhusten impft nicht jeder Tierarzt automatisch. Der Name ist nicht ganz korrekt, denn nicht nur Zwinger- oder Zuchthunde, sondern auch ganz normale Familienhunde können sich damit infizieren, z.B. an erkrankten Artgenossen, mit denen er beim Spaziergang oder in der Hundeschule Kontakt hat. Zur Auslösung der Erkrankung tragen sogenannte "Streßfaktoren" bei, die zur Schwächung der körperlichen Abwehrkräfte führen, z.B. Futterumstellung, Umgebungswechsel, Parasitenbefall, Erkältungen oder andere ungewöhnliche Belastungen. Symptome sind Nasenausfluß und quälender Husten. Häufig kommt es zusätzlich zu bakteriellen Infektionen, die zu schweren Lungenentzündungen führen können. Auch bei sofortiger tierärztlicher Behandlung kann die Krankheit Wochen oder Monate dauern. Der Impfstoff schützt wirksam gegen Infektionen mit den wichtigsten Erregern des Zwingerhustens.