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STAUPE

Das staupenerregende Virus ist weltweit verbreitet, so daß eine Impfung sehr wichtig ist, obwohl die Krankheit aufgrund der Impfhäufigkeit unserer Hunde bei uns nicht mehr so oft auftritt. Allerdings durch die Zunahme der ausländischen Hunde bei uns wieder vermehrt in Erscheinung tritt. Besonders gefährdet sind Welpen und junge Hunde. Auch ältere Tiere können erkranken, vor allem, wenn sie geschwächt sind, schon krank sind oder Parasiten (Würmer) haben. Besonders leicht erfolgt ein Ansteckung natürlich dann, wenn ein Hund viel Kontakt mit ungeimpften Artgenossen hat. Die Ansteckung erfolgt bei Staupe durch das gegenseitige Beschnuppern und Belecken und das Riechen an Harn oder Kot infizierter Tiere. Bis zu 2 Monate lang können kranke Hunde das Staupevirus ausscheiden und gesunde Tiere dadurch infizieren. 3 bis 7 Tage nach der Ansteckung bricht die Krankheit aus, akut mit Fieber bis zu 41 Grad. Der Krankheitsverlauf kann aber auch unauffällig wie eine harmlose Erkältung verlaufen. Typischerweise kommt es neben dem Fieber zu Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Nasen- und Augenausfluß. Am häufigsten ist die Lungenstaupe, die Nase, Rachen und Augen betrifft und mit einer gefährlichen Lungenentzündung auf die Lunge übergreifen kann. Kennzeichen der Staupe ist auch ein zweimaliger Fieberanstieg, der aber nicht immer auftreten muß. Nach dem ersten Fieberschub von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen wirkt der Hund vielleicht sogar eine Woche lang gesund, bis das Fieber wieder auf etwa 40 Grad ansteigt. Es erkranken dann vorwiegend Organe, die schon vorher geschwächt bzw. vorgeschädigt waren. Die Magen-Darm-Staupe ergreift vorwiegend die Schleimhäute des Magen-Darm-Kanals. Sie beginnt mit Appetitlosigkeit und einer Hals-Kehlkopf-Entzündung, dann folgt Brechreiz oder Erbrechen von zähem Schleim. In der Folge kommt es zu Verdauungsstörungen, zu Verstopfung oder meist zu Durchfall. Seltener sind die Hautstaupe und nervöse Form der Staupe. Je nach Schwere des Krankheitsverlaufs und dem Auftreten von Zweitinfektionen sterben zwischen 30 und 80 Prozent der an Staupe erkrankten Hunde. Das zeigt nochmals die Bedeutung einer Impfung.




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